Geschichte

Die Geschichte des Hauses Hornsteiner

DAS HORNSTEINER HAUS IN DER PASSAUER ALTSTADT LIEGT DIREKT BEIM WELTBERÜHMTEN DOM. ES WIRD DATIERT AUF DIE ZWEITE HÄLFTE DES 17. JAHRHUNDERTS. DIE FASSADE MIT DEN GESCHWEIFTEN FENSTEREINFASSUNGEN ENTSPRICHT DEM ZUSTAND IM 19. JAHRHUNDERT.

IM JAHRE 1719 WURDE ES VOM KLOSTER ALDERSBACH AN PETER SEDLMAYER; BÜRGER UND HOF-UHRMACHER VERKAUFT. IN DEN FOLG. JAHREN WECHSELTE ES OFT DEN BESITZER BIS ES 1862 VON JOHANN HORNSTEINER FÜR 19.000 GULDEN GEKAUFT WURDE.

DIE VORFAHREN VON J. HORNSTEINER SIND SEIT 1737 IN MITTENWALD ALS GEIGENBAUER NACHWEIßBAR. DER AM 12.04.1835 GEBORENE JOHANN HORNSTEINER ABSOLVIERTE DIE MEISTERPRÜFUNG UND ÜBERNAHM NACH DEM TOD SEINES VORGÄNGERS G. HEIDEGGER DIE GEWERBEKONZESSION ZUM INSTRUMENTENBAU AM STEINWEG 14.

SEHR SCHNELL ERLANGTE SEINE GEIGENBAUKUNST INTERNATIONALE ANERKENNUNG, SO AUCH BEI AUSSTELLUNGEN IN LONDON UND PARIS. NACH SEINEM TOD 1885 ÜBERNAHM SEIN SOHN JOHANN II. DIE FIRMA UND FÜHRTE SIE ZU GROSSER NATIONALER UND INTERNATIONALER BLÜTE. SEIN SOHN JOHANN III. ÜBERLEBTE SEINEN 1924 VERSTORBENEN VATER NUR UM 1 JAHR, SO DASS AB 1925 DIE MUTTER MARIA ZUSAMMEN MIT DER WITWE EMMA DIE FIRMA WEITER FÜHRTEN: DER DAMALS 5 JÄHRIGE JOHANN IV. WAR NACH SEINER AUSBILDUNG UND DEM 2. WELTKRIEG BIS 1952 IN DER FIRMA TÄTIG. ER WANDERTE 1952 NACH AMERIKA AUS UND LEBTE NACH SEINER RÜCKKEHR NACH 12 JAHREN IN MÜNCHEN.

DIE INSTRUMENTENBAUFIRMA WURDE AB DIESER ZEIT VON SEINER MUTTER UND SEINEM BRUDER WALTER GELEITET UND LETZTLICH 1978 VERKAUFT. DAMIT WAR DIE LANGJÄHRIGE TRADITION DES GEIGENBAUS AM STEINWEG BEENDET.

 

JOHANN DER IV. LEBTE VON 1985 BIS ZU SEINEM TOD 2014 WIEDER IN SEINEM GEBURTSHAUS IN PASSAU. DIE JETZIGEN BESITZER HABEN DAS HAUS 2015 ERWORBEN UND VERSUCHT DEN HISTORISCHEN GEIST DES HAUSES ZU NEUEM LEBEN ZU ERWECKEN.